Gespräch des Tages01.06.2026
Geldpolitik
Das nennt man wohl dumm gelaufen. Vor wenigen Tagen wurde Kevin Warsh als neuer Präsident der US-amerikanischen Notenbank Fed vereidigt. Damit bekommt Donald Trump seinen Wunschkandidaten als Nachfolger des ihm so verhassten Jerome Powell. Und während er den ausgeschiedenen Präsidenten stets dafür beschimpfte, die Zinsen nicht schnell genug zu senken, schlägt er nun versöhnliche Töne an und betonte in seiner Rede bei der Amtseinführung Warshs die Unabhängigkeit der Notenbank: "Ich möchte, dass Kevin völlig unabhängig ist." Und an Warsh, seinen früheren Wirtschaftsberater, gewandt ergänzte er: "Schauen Sie nicht auf mich, schauen Sie auf niemanden, machen Sie einfach Ihr Ding und leisten Sie großartige Arbeit." Allzu ernst sollte man …
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